Georgien: Amtsjubiläum des Patriarchen gefeiert

Am Amtsjubiläum des georgischen Katholikos-Patriarchen Ilia II. (Karekin) ist das beachtliche Wachstum der Georgischen Orthodoxen Kirche betont worden. Am Festgottesdienst in der Swetizchoweli-Kathedrale in der antiken georgischen Hauptstadt Mzcheta nahmen neben den Mitgliedern des Hl. Synods auch die georgische Präsidentin Salome Surabischwili sowie Ministerpräsident Mamuka Bachtadse teil. Bachtadse gratulierte in seiner Rede den orthodoxen Gläubigen zum 41. Jahrestag der Inthronisation des Patriarchen. Seither seien „sehr viele Klöster und Kirchen gebaut, restauriert und wiederaufgebaut“ worden, es handle sich um eine „beispiellose Periode der Erneuerung in der Geschichte Georgiens“. Er dankte dem Patriarchen „mit großem Respekt“ für den Beitrag, den er zur „Bildung des georgischen Staates“ leiste, sagte Bachtadse weiter.

Zur Zeit der Inthronisation von Ilia, am 25. Dezember 1977, gab es in Georgien 15 Eparchien und lediglich 30 aktive Kirchen. Heute gibt es 47 Eparchien im Land, rund 2000 aktive Kirchen und Klöster und ca. 3000 Priester, Mönche und Nonnen. Patriarch Ilia, der im August 2018 auch das 55-Jahr-Jubiläum seiner Bischofsweihe feierte, genießt in Georgien ein hohes Ansehen. Laut einer Umfrage des National Democratic Institute von 2015 unterstützen 87 Prozent der Georgierinnen und Georgier den Patriarchen.

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