Tschechien: Covid-erkrankter Olmützer Erzbischof auf dem Weg der Besserung

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Der Zustand des vor drei Wochen schwer an Covid-19 erkrankten Olmützer Erzbischofs und Vorsitzenden der Tschechischen Bischofskonferenz, Jan Graubner, bessert sich laufend. Wie das Pressezentrum der Bischofskonferenz mitteilte, befindet sich der Zweiundsiebzigjährige weiterhin im Fakultätskrankenhaus in Olomouc, „kann aber im Rahmen seiner Rehabilitation bereits vom Bett aufstehen“. Für die Gesundung des Erzbischofs finden seit Beginn seiner Erkrankung regelmäßige Gebete statt: im Olmützer Wenzelsdom, im Priesterseminar, im kirchlichen Kindergarten Ovečka (Schäflein) und sogar in den USA. Dem Rosenkranz, der täglich um 20 Uhr in der Wallfahrtsbasilika in Velehrad gebetet und der online ins Internet übertragen wird, schließen sich täglich Tausende in der ganzen Tschechischen Republik an. Den Abschluss des Gebets bildet jeweils eine Fürbitte an den Diener Gottes Antonin Cyril Stojan (1851–1923).

Stojan war in der Habsburgermonarchie Mitglied des österreichischen Reichsrats und später der tschechoslowakischen Nationalversammlung. Für den Pionier der Ökumene mit der Orthodoxie und Erzbischof von Olomouc der Jahre 1921–1923 wurde 1965 ein Seligsprechungsprozess eingeleitet. Am 14. Juni 2016 hat Papst Franziskus dem in der Basilika von Velehrad Beigesetzten den heroischen Tugendgrad zuerkannt. (Quelle: Katholische Presseagentur Kathpress, www.kathpress.at)

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