Ausschreibung: Gerd-Stricker-Mobilitätsstipendium

ausschreibung stricker mobilitätsstipendiumMit dem Gerd-Stricker-Mobilitätsstipendium fördert die Gesellschaft für die Geschichte des reformierten Protestantismus e.V. Forschungsvorhaben, die der Erforschung der Kirchengeschichte in Mittel- und Osteuropa dienen. Besonders berücksichtigt werden Forschungsprojekte zu Themen der protestantischen Kirchengeschichte. Gefördert werden Forschungsaufenthalte, die im Laufe des Jahres 2023 beginnen. Das Gerd-Stricker-Mobilitätsstipendium kann in der Höhe von 500 bis 1000 Euro beantragt werden. Übeber die Vergabe entscheidet eine international zusammengesetzte Jury. Das Stipendium wird überwiesen, sobald mindestens ein Reisekostennachweis vorliegt. Für Forschende in den Ländern Ukraine, Russland und Belarus kann statt eines Mobilitätsstipendiums eine sur place-Beihilfe gewährt werden.

Das Mobilitätsstipendium kann einmal beantragt werden. Der Antrag (in deutscher oder englischer Sprache) enthält eine Skizzierung des Forschungsvorhabens (3-5 Seiten), einen Lebenslauf, universitäre Abschlusszeugnisse, eine Publikationsliste, ein Empfehlungsschreiben eines/ einer Hochschullehrer*in und eine Aufstellung der zu erwartenden Kosten.

Der Antrag einschließlich aller Unterlagen ist elektronisch bei der Gesellschaft einzureichen: .

Zum Namensgeber:
Dr. Gerd Stricker, 1941 geboren und im Mai 2019 verstorben, war bis in die Mitte der 1980er Jahre am Ostkircheninstitut in Münster tätig, bevor er als Redakteur und Chefredakteur zur Zeitschrift des Instituts G2W (Glaube in der 2: Welt, heute: Ökumenisches Forum für Glauben, Religion und Gesellschaft in Ost und West ) in Zürich wechselte. Sein Forschungsspektrum reichte von der Russischen Orthodoxen Kirche im Zarenreich, in der Sowjetunion, in den postsowjetischen Staaten und in der Diaspora über die innerorthodoxen Auseinandersetzungen zwischen Moskau und Konstantinopel bis hin zur Situation der Katholiken und evangelischen Freikirchen auf dem Boden des Russischen Reichs. Sein besonderes Interesse galt der Entwicklung der lutherischen Kirchen im postsowjetischen Raum.

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