Nachrichtendienst östliche Kirchen
Fünf Jahre nach den Massenprotesten gegen die gefälschten Präsidentschaftswahlen in Belarus blicken Natallia Vasilevich und Ingo Petz auf die Ereignisse zurück und schildern kirchliche und gesellschaftliche Entwicklungen seither.
Die Ukrainische Orthodoxe Kirche steht unter großem Druck und leidet an einem schlechten Image. Andriy Fert stellt die Ergebnisse seiner Studie vor, die die Stimmung, Meinungen und Befürchtungen ihrer Mitglieder untersuchte.
News
HINTERGRUND
Der ukrainische Theologe Sergij Bortnyk schildert, wie er als Gläubiger und Dozent an der Theologischen Akademie in Kyjiw die Fastenzeit im fünften Jahr der russischen Großinvasion erlebt.
Aus Sorge um den Zustand der Demokratie und der Bürgerrechte in den USA hat eine Gruppe orthodoxer Christen einen offenen Brief verfasst. Darin rufen sie die Orthodoxe Kirche und politische Entscheidungsträger auf, sich gegen Gewalt und für die Menschenwürde einzusetzen.
Nach langer, schwerer Krankheit ist Katholikos-Patriarch Ilia von Georgien verstorben. Während seiner langen Amtszeit, die in der Sowjetunion begann, entwickelte er sich zu einer Autorität des öffentlichen Lebens, deren Erbe die Zukunft seiner Kirche weiter prägen wird.
Patriarch Filaret von der Ukrainischen Orthodoxen Kirche – Kyjiwer Patriarchat ist in hohem Alter gestorben. Er war eine prägende religiöse Persönlichkeit mit unbestrittenen Verdiensten, aber auch vielen Ambivalenzen.
DOSSIER

Gesammelte NÖK-Meldungen über die Situation und das Handeln der Kirchen im dritten Jahr des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.
Der Krieg gegen die Ukraine und die Kirchen - 2. Kriegsjahr

Die Situation und das Handeln der Kirchen im zweiten Jahr des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.
PUBLIKATIONEN

Nach über vier Jahren Angriffskrieg leisten die Ukrainer – zwar zunehmend ermüdet und erschöpft, aber weiterhin hartnäckig – Widerstand. Nicht nur die militärischen Fähigkeiten der Ukraine, sondern auch die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft haben viele externe Beobachter überrascht. Trotz der ständigen Luftangriffe und der gezielten Zerstörung der kritischen Infrastruktur des Landes reformieren die Ukrainer weiterhin Institutionen, planen den Wiederaufbau und formulieren Zukunftsvisionen – nicht nach dem Krieg, sondern inmitten all des Grauens. Zum nationalen Symbol dieser Widerstandsfähigkeit ist die Sonnenblume geworden.
Diese RGOW-Ausgabe, die in Kooperation mit der Initiative Ukrainian Research in Switzerland (URIS) an der Universität Basel entstanden ist, nimmt politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen in der Ukraine seit dem späten 19. Jahrhundert in den Blick und untersucht, wie diese die heutigen ukrainischen Reaktionen auf die russische Aggression prägen.
HINWEISE

Zur Rolle der Kirchen in Europa in Zeiten der Polarisierung
14. April 2026
19:00 - 20:30 Uhr
Online via Zoom
Anmeldefrist: 13. April 2026, 12:00 Uhr

damit Europa menschlich bleibt
Osteuropa-Hilfswerk Renovabis
Mit dem Leitwort „zusammen_wachsen. damit Europa menschlich bleibt“ greift Renovabis in der Pfingstaktion 2026 die wachsende Polarisierung und Zerrissenheit in Europa auf – in den Partnerländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas ebenso wie in Deutschland.




