Nachrichtendienst östliche Kirchen
Fünf Jahre nach den Massenprotesten gegen die gefälschten Präsidentschaftswahlen in Belarus blicken Natallia Vasilevich und Ingo Petz auf die Ereignisse zurück und schildern kirchliche und gesellschaftliche Entwicklungen seither.
Die Ukrainische Orthodoxe Kirche steht unter großem Druck und leidet an einem schlechten Image. Andriy Fert stellt die Ergebnisse seiner Studie vor, die die Stimmung, Meinungen und Befürchtungen ihrer Mitglieder untersuchte.
News
HINTERGRUND
Während über die Zukunft der Ukrainischen Orthodoxen Kirche vor Gericht entschieden wird, zeigen viele Ukrainer*innen Wissenslücken über die Kirche. Das hat sich in einer Umfrage im Rahmen einer ZOiS-Studie im Frühsommer 2026 gezeigt.
Die Ukrainische Orthodoxe Kirche steht unter staatlichem Verdacht: Wie nah ist sie Moskau? Auch im "All-Ukrainischen Kirchenrat" wird sie marginalisiert, klagt der Ostkirchenkundler Thomas Bremer.
Nach der Abwahl von Viktor Orbán sind auch die Kirchen in Ungarn aufgefordert, ihr Verhältnis zum Staat zu überdenken. Vor allem die katholische und reformierte Kirche müssen eine neue Strategie entwickeln, meint Tibor Görföl.
Der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radev hat angekündigt, EU-Sanktionen gegen den russischen Patriarchen Kirill zu blockieren. Nicanor Mishcoff erläutert die Hintergründe dieser symbolträchtigen Entscheidung, bei der sich die Regierung der Bulgarischen Orthodoxen Kirche bedient.
DOSSIER

Gesammelte NÖK-Meldungen über die Situation und das Handeln der Kirchen im dritten Jahr des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.
Der Krieg gegen die Ukraine und die Kirchen - 2. Kriegsjahr

Die Situation und das Handeln der Kirchen im zweiten Jahr des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.
PUBLIKATIONEN

Der Blick auf „die Jugend“ bewegt sich häufig zwischen hoffnungslosem Pessimismus und idealisierender Zukunftsperspektive. So einfach es auch scheint, diese Gruppe allein aufgrund des Alters zu erfassen, so vielfältig und widersprüchlich sind jedoch die Beobachtungen, die sich in konkreten Regionen gegenwärtig zeigen. In Ost- und Südosteuropa wächst nach Jahren der gesellschaftlichen Transformationen eine Generation heran, für die Krisen längst zur Normalität geworden sind. Krieg wie dauerhafte geo- und innenpolitische Krisen stellen junge Menschen vor besonders große Herausforderungen und machen „die Jugend“ gleichzeitig zu einem wichtigen Objekt politischer Strategien.

Die Stadtentwicklung im östlichen Europa im 20. Jahrhundert war geprägt von Modernisierungsbestrebungen, architektonischen Aufbrüchen, Umgang mit Wohnungsnot, aber auch von Krieg und Zerstörung sowie dem Ringen um das Bewahren des städtebaulichen Erbes. Zudem spielen Fragen nach dem repräsentativen Charakter und der historischen Identität einer Stadt und ihrer Bevölkerung eine wichtige Rolle. In der neuen Ausgabe stehen nicht nur Hauptstädte im Fokus, sondern vor allem Städte im Windschatten großer Metropolen.
HINWEISE

„Jenseits der Polarisierung – Perspektiven für gesellschaftlichen Zusammenhalt in Ost und West“
16. - 18. September 2026
Freising & Livestream
Anmeldeschluss: 30. August 2026



