Ausschreibung: Freisinger Dialogpreis 2026

Mit dem neu ins Leben gerufenen Freisinger Dialogpreis würdigen die Stadt Freising, das Erzbistum München und Freising sowie Renovabis, die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa, herausragende Persönlichkeiten, Initiativen und Institutionen, die sich mit besonderem Engagement für Verständigung, Zusammenarbeit und Versöhnung zwischen Ost und West in Europa stark machen. Die erstmalige Preisverleihung findet am 16. September 2026 in Freising statt.
Der Preis würdigt Engagement, das Brücken baut: zwischen Kulturen und Generationen, zwischen religiösen Traditionen, gesellschaftlichen Gruppen und Staaten. Er richtet sich an Menschen und Projekte, die Dialog nicht nur einfordern, sondern leben – mutig, langfristig, glaubwürdig.
Wen möchten wir auszeichnen?
Der Preis würdigt Personen, Institutionen und Initiativen, die den Dialog und das Verständnis innerhalb der vielfältigen europäischen Gemeinschaft fördern. Besonders auszuzeichnen sind folgende Formen des Engagements:
• Interkulturelle Begegnung: Der Preis unterstützt Personen, Institutionen und Initiativen, die durch alltägliche Interaktionen zwischen Menschen aus verschiedenen kulturellen und sozialen Kontexten Vorurteile überwinden, gegenseitiges Verständnis fördern und ein respektvolles Miteinander schaffen.
• Gemeinschaftliches Engagement: Er zeichnet Personen, Institutionen und Initiativen aus, die Zusammenarbeit in Europa pflegen und fördern, um gesellschaftliche Entwicklung und soziale Gerechtigkeit voranzutreiben.
• Austausch und Versöhnung: Der Preis fördert den Austausch von spirituellen und historischen Erfahrungen, besonders im Hinblick auf die katholische Kirche in Mittel- und Osteuropa sowie die Auseinandersetzung mit dem kommunistischen Erbe, gewaltbelasteter Vergangenheit und den Prozessen gesellschaftlicher Transformation.
• Theologische und interreligiöse Verständigung: Der Preis würdigt den Dialog zwischen verschiedenen religiösen und konfessionellen Traditionen und mit der säkularen Welt, um ein tieferes Verständnis für die jeweiligen Werte und Überzeugungen zu schaffen und so interkonfessionelle und interreligiöse Verständigung zu fördern.
Eigenbewerbungen und Vorschläge Dritter sind gleichermaßen herzlich willkommen.
Antragsberechtigung:
Besonders berücksichtigt werden dabei Personen, Institutionen oder Initiativen, die entweder aus den folgenden Ländern stammen oder sich dort durch ihr Engagement hervorgetan haben: Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Estland, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Kosovo, Kroatien, Lettland, Litauen, Montenegro, Nordmazedonien, Polen, Republik Moldau, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tadschikistan, Tschechische Republik, Turkmenistan, Ukraine, Ungarn und Usbekistan.
Dotierung: Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Bewerbungsfrist: Einreichungen sind bis 14. Juni 2026 möglich.
Einreichung: Bewerbungen oder Vorschläge können auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden.