Georgien: Orthodoxe Kirche heftig von Corona getroffen

Die Hierarchie der Georgischen Orthodoxen Kirche ist derzeit besonders heftig von Corona betroffen. Am 19. September starb Metropolit Sergios (Tschekurischwili) im Alter von 62 Jahren an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Der Metropolit von Nekresi wurde in einem Spital in der georgischen Hauptstadt Tbilissi intensivmedizinisch betreut, erlag aber letztlich der Krankheit, wie georgische Medien berichteten. Der Metropolit hatte schon vor seiner Corona-Infektion mit größeren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, wie es hieß.

Nun herrscht im Land auch große Sorge um Metropolit Gerasimos (Sharashenidze). Er wurde positiv auf Corona getestet und ist erkrankt. Der 63-jährige Metropolit von Sugdidi und Tsaishi befindet sich laut dem Infoportal Ecclesiastical News of Georgia in Spitalbehandlung.

Georgien kämpft derzeit mit der vierten Corona-Welle. Mehr als 8621 Personen sind laut dem Infoportal civil.ge bisher an Corona gestorben. Die Impfrate im Land ist extrem tief. Im August waren noch nicht einmal zehn Prozent der Bevölkerung vollständig immunisiert. Im Juli hatte Österreich Georgien mit einer kurzfristigen Lieferung von 5000 AstraZeneca-Impfdosen unter die Arme gegriffen. (Quelle: Katholische Presseagentur Kathpress, www.kathpress.at)

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