Bosnien-Herzegowina: Zahl der Priester geht leicht zurück
Die Zahl der katholischen Priester in Bosnien-Herzegowina geht leicht zurück, bleibt aber im Wesentlichen stabil. Das geht aus Statistiken hervor, die die Katholische Nachrichtenagentur (KTA) am 8. August veröffentlicht hat. Demnach hat sich die Zahl der Priester in den fünf Diözesen und zwei Franziskanerprovinzen des Landes von Anfang Juni 2022 bis zum 4. Juni 2025 um vier verringert. In diesem Zeitraum sind 43 Priester verstorben, 39 wurden neu geweiht.
Die Statistik bezieht sich auf die Erzdiözese Vrhbosna (Sarajevo) und die Diözesen Banja Luka, Mostar-Duvno, Trebinje-Mrkan sowie die Militärdiözese des Landes, des Weiteren auf die beiden Franziskanerprovinzen. Insgesamt sind in Bosnien und Herzegowina aktuell 553 Priester aktiv, einige davon als pensionierte. Viele Priester wirken allerdings anderswo, so beträgt die Gesamtzahl, die diesen Diözesen und Franziskanerprovinzen angehören, 785 Priester.
Der Erzdiözese Vrhbosna (Sarajevo) gehören 215 Priester an, von denen 124 auf deren Gebiet tätig sind. Die Diözese Banja Luka nannte 29 Priester (19 davon auf dem Gebiet der Diözese). Mostar-Duvno hat 64 (49) Priester, Trebinje-Mrkan 28 (25) Priester. Zur Franziskanerprovinz Bosnien gehören 257 (197) Ordenspriester, zu jener von Herzegowina 192 (115) Priester.
Außerdem wirken in Bosnien-Herzegowina zwei Priester aus dem Karmelitenorden, fünf Priester aus den Reihen der Salesianer Don Boscos, drei Jesuiten sowie sechs griechisch-katholische Priester aus der entsprechenden Diözese mit Sitz im kroatischen Križevci.
Die Statistik, die der anlässlich des dreijährlichen Priestertreffens gedruckten Broschüre entnommen wurde, erwähnt außerdem fünf pensionierte Bischöfe in Bosnien-Herzegowina. (Quelle: Katholische Presseagentur Kathpress, www.kathpress.at)