Die Besetzung eines Klosters im Ural ist ein Zeichen für ein Aufflammen des Fundamentalismus in der Russischen Orthodoxen Kirche, erklärt Sergej Tschapnin. In seinem Kommentar geht er auf dessen Charakteristiken und den Umgang der Kirche damit ein.
Anlässlich der Verfassungsreform überdenkt Kristina Stoeckl die Rolle der Russischen Orthodoxen Kirche und argumentiert, dass sie, nach einer Phase der Offenheit, während der Vieles möglich war, zu einer nationalen Kirche wird.
In letzter Zeit wird vermehrt über die schwierige finanzielle Lage von Geistlichen der Russischen Orthodoxen Kirche berichtet. Sergej Tschapnin führt dies nicht auf die Coronavirus-Pandemie zurück, sondern auf systemische Probleme der Kirchenfinanzierung.
In der Coronavirus-Krise hat die noch junge armenische Regierung bisher gut reagiert und wurde dabei auch von der Kirche unterstützt. Die Feiern zu Ostern und zum Gedenken an den Genozid wurden mehrheitlich virtuell begangen.