03. Mai 2018
Das Menschenrechtskomitee des georgischen Parlaments hat eine Arbeitsgruppe gebildet, die ein Gesetz zum Schutz religiöser Gefühle erarbeiten soll. Initiiert wurde der Gesetzesvorschlag von Emzar Kvitsiani, einem Parlamentarier der konservativen Allianz der Patrioten, und Zviad Tomaradze, dem Vorsitzenden der NGO Georgische Gesellschaft für Demographie XXI, die für ihre homophoben und ausländerfeindlichen Aussagen bekannt ist.
05. April 2018
The remains of a previously unknown monastery complex were recently discovered in southeastern Georgia, not far from Pitareti Monastery in Tetritsqaro in the Kvemo Kartli region, according to a statement on the Facebook page of the National Agency for the Protection of the Cultural Heritage of Georgia. The ruins were discovered by specialists undertaking geological research in a forest in the region. The remains are hidden in dense vegetation on top a hill, less than two miles from the northeas…
22. Februar 2018
In Tiflis haben am 12. Februar 2018 große Feiern zum 100. Jahrestag der Wiedererrichtung des georgisch-orthodoxen Patriarchats stattgefunden. Auf Einladung des georgischen Parlaments wurde mit mehr als 250 nationalen und internationalen Gästen sowie Vertretern der armenisch-apostolischen Kirche, der georgisch-lutherischen Kirche und der georgischen Muslime die Rolle der orthodoxen Kirche in Georgien beleuchtet. Ein wissenschaftliches Symposium zu „Religion im öffentlichen Leben“ ergänzte die Fe…
08. Februar 2018
Die georgische Regierung zieht in Erwägung, an öffentlichen Schulen „Geschichte der Religion“ als Freifach einzuführen. Der Minister für Bildung und Wissenschaft, Michail Tschchenkeli, hat eine entsprechende Initiative lanciert. Bei einem Arbeitstreffen im Jugendzentrum des georgischen Patriarchats Ende Januar haben Vertreter des Patriarchats, des Parlaments und verschiedener Religionsgemeinschaften die Einführung des neuen Schulfachs erörtert.
11. Januar 2018
Mit einem festlichen Gottesdienst in der historischen Kathedrale von Mzkheta, dem religiösen Mittelpunkt Georgiens, wurde am 25. Dezember des 40. Jahrestages der Inthronisation des georgisch-orthodoxen Katholikos-Patriarchen Ilia (Elias) II. gedacht. Es wäre nicht möglich gewesen, diese 40 Jahre "ohne die Liebe des gläubigen Volkes" zu bestehen, betonte der Katholikos-Patriarch bei dem Gottesdienst. Wörtlich sagte Ilia II., der sein Amt noch unter dem sowjetischen Parteichef Leonid Breschnew an…
21. Dezember 2017
The international UNESCO “Memory of the World” register has published a new world heritage list for 2017, which includes an ancient Georgian manuscript of the Gospel, reports News-Georgia. Memory of the world is a program for the protection of the world documentary heritage, created in 1992. The decision to include the Georgian manuscript among the 78 documents on the new list was made at the committee meeting in Paris in October. The manuscript is a palimpsest—a manuscript written on parchme…
06. Dezember 2017
Das Oberhaupt der Georgischen Orthodoxen Kirche, Katholikos-Patriarch Ilia II., hat Metropolit Schio (Mudschirij) von Senaki zum „Locum tenens“ (Patriarchatsverweser) ernannt. Der Entscheid vom 23. November kam überraschend und heizt die Spekulationen über die Nachfolge des 84-jährigen Ilia an, auf den im Februar beinahe ein Giftanschlag verübt wurde.
23. November 2017
Am 12. November ist Markus Schoch als neuer Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Georgien und im Südkaukasus (ELKG) in sein Amt eingeführt worden. Schoch, Pastor der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, folgt auf Hans-Joachim Kiderlen, der die letzten neun Jahre (von 2008 bis 2017) Oberhaupt der georgischen Lutheraner war. Die Amtseinführung vollzog Alfred Eichholz, Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Kirgisischen Republik. Ihm assistierten Bischof Hans-Joachim K…
28. September 2017
Das georgische Parlament hat ein Paket von Verfassungsänderungen verabschiedet, das unter anderem Einschränkungen der Religionsfreiheit vorsieht. Die Opposition, der Präsident und zahlreiche zivilgesellschaftliche Gruppen hatten im Vorfeld gegen die Änderungen protestiert. Während die Oppositionsparteien im Parlament die Abstimmung boykottierten, konnte die regierende Partei Georgischer Traum die Änderungen dank ihrer absoluten Mehrheit verabschieden.