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In der Slowakei hat nach dem Attentat auf Ministerpräsident Robert Fico die gesellschaftliche Polarisierung zugenommen. Die Kirchen könnten einen Beitrag zum Abbau der gesellschaftlichen Spannungen leisten, meint Jozef Žuffa. Dazu gilt es auch innerkirchlich eine Kultur des gegenseitigen Respekts zu fördern.

Zwei Jahre nachdem sich die Ukrainische Orthodoxe Kirche als vom Moskauer Patriarchat unabhängig erklärt hat, fragt Andriy Fert bei Priestern und Gemeindemitgliedern nach, wie sie die Haltung ihrer Kirche zu Russland einschätzen.

In ihrem offenen Brief kritisiert die Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder den Umgang des Ökumenischen Rats der Kirchen mit der Russischen Orthodoxen Kirche angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.

Trotz beispielloser Massenproteste hat das georgische Parlament das umstrittene "Agentengesetz" verabschiedet. Die Georgische Orthodoxe Kirche hat uneindeutig auf die Proteste reagiert, erläutert Sophie Zviadadze im Interview.

In Bulgarien ist ein Konflikt um die Wahl des neuen Metropoliten von Sliven entbrannt, der anhaltende Proteste von Gläubigen ausgelöst hat. Polina Spirova und Zlatina Ivanova erklären die Hintergründe und die Rolle der kommenden Patriarchenwahl.

Vassa Larin erläutert, unter welchen Bedingungen es für russische Geistliche zulässig ist, Patriarch Kirill nicht zu kommemorieren. Zudem geht sie dem Begriff "Häresie" nach und analysiert, ob Kirills Aussagen als Häresie eingestuft werden können.

Der russische Patriarch steht auch dem „Weltkonzil des Russischen Volks“ vor, das patriotische Kräfte zur geistlichen und kulturellen Wiedergeburt Russlands versammelt. Anlässlich seiner 25. Vollversammlung nimmt Regula Zwahlen dessen Entwicklung und heutige Rolle in den Blick. 

Die Bulgarische und die Russische Orthodoxe Kirche waren lang eng verbunden. Archimandrit Nicanor erklärt mithilfe eines historischen Rückblicks, wie und warum sich die bulgarische von der russischen Kirche distanziert hat.