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Nachrichten

01. Oktober 2020
Das Aufnehmen von Fremden ist für Erzbischof Hieronymos (Liapis) von Athen ein „integraler Teil“ des christlichen und griechischen Erbes. Daher beobachte die Griechische Orthodoxe Kirche (GOK) die Entwicklungen in der Flüchtlingskrise mit „tiefer Sorge“. Seine Kirche stelle sich klar auf die Seite der Verwundbaren und werbe für einen Geist der Toleranz, so Hieronymos weiter. Inspiriert vom „Ethos der Gastfreundschaft“ unterstütze die GOK schon seit den 1990er Jahren Flüchtlinge und Migranten. S…
01. Oktober 2020
Sicherheitskräfte haben den Anführer der „Kirche des letzten Testaments“, einer messianischen religiösen Gruppe, die isoliert in Sibirien lebt, verhaftet. Mit einem Großaufgebot durchsuchten am 22. September Mitglieder des Inlandgeheimdienstes und des föderalen Untersuchungskomitees die Siedlung „Stadt der Sonne“, wo angeblich rund 200 Mitglieder der Gemeinschaft leben. Dabei nahmen sie den Anführer der Gruppierung, Vissarion, und zwei seiner Mitarbeiter fest und transportierten sie in einem He…
01. Oktober 2020
Der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Stanisław Gądecki, hat die Pfarrer seines Erzbistums Poznań in einem Rundschreiben vom 16. September darüber informiert, dass er mit der Unterschriftensammlung für das von Kaja Godek lancierte Projekt „Stopp LGBT“ in den kirchlichen Räumlichkeiten seines Erzbistums nicht einverstanden ist. Godek hatte die Bischöfe um Unterstützung bei der Unterschriftensammlung gebeten. Der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Weihbischof Artur Miziński, hatte…
01. Oktober 2020
Der Ministerpräsident von Nordmakedonien, Zoran Zaev, hat in einem Brief den Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios gebeten, der orthodoxen Kirche seines Landes die Autokephalie zuzuerkennen. Sein Land fordere, innerhalb seiner Grenzen kirchlich frei zu sein, und dass seine Bischöfe mit den Bischöfen aller anderen orthodoxen Kirchen der Welt konzelebrieren können. Die Orthodoxen in Nordmakedonien hätten die kirchliche Unabhängigkeit verdient, so Zaev.
01. Oktober 2020
In der Sveti Sava-Kathedrale in der serbischen Hauptstadt Belgrad ist ein riesiges Mosaik fertiggestellt worden. Es umfasst rund 15‘000 Quadratmeter und gilt damit als eines der größten Mosaike in der orthodoxen Welt. Mit seiner Fertigstellung stehen die Arbeiten im Inneren der Kathedrale kurz vor dem Abschluss. Zwar habe die Corona-Epidemie die Arbeiten für eine Weile gestoppt und gewisse Aktivitäten verlangsamt, doch die Arbeiten gingen planmäßig voran, erklärte Vikarbischof Stefan (Šarić) vo…
01. Oktober 2020
Am 13. September ist in Moskau feierlich ein Projekt zur digitalen Erfassung von beschädigten und zerstörten Kirchen und Klöstern lanciert worden. Es geht auf einen entsprechenden Entscheid des Obersten Kirchenrats der Russischen Orthodoxen Kirche (ROK) vom 17. April 2019 zurück und wird vom Kulturministerium unterstützt. Die Initiative zum Projekt kam vom Lehrstuhl für Kirchliche Architektur des Moskauer Architekturinstituts.
01. Oktober 2020
In der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica ist am 23. September erstmals das neugewählte montenegrinische Parlament zusammengetreten. Drei Parteien, die zusammen eine knappe Mehrheit von 41 von 81 Sitzen haben, bilden eine Koalition. Der orthodoxe Metropolit Amfilohije (Radović) betätigte sich davor als Mediator und Vermittler des neuen politischen Bündnisses, wie der Pro-Oriente-Informationsdienst berichtete. Die 30-jährige Herrschaft Milo Đukanović, der sich in den vergangenen Jahren zuneh…
01. Oktober 2020
Mostars neuer Ortsbischof Petar Palić (48) sieht sich im guten Einvernehmen mit dem vom Papst ernannten Visitator für den bosnischen Wallfahrtsort Međugorje, dem polnischen Erzbischof Henryk Hoser. Das versicherte Palić in einem ersten Interview mit dem kroatischen katholischen Radio HKR nach seiner am 14. September erfolgten offiziellen Amtseinführung. Über seine Rechte als Ordinarius im Zusammenhang mit dem in seiner Diözese liegenden Međugorje müsse er sich erst einen Überblick verschaffen…
01. Oktober 2020
Erzbischof Stanislav Zvolenský von Bratislava hat die Katholiken in der Slowakei dazu aufgerufen, in der Coronakrise Kraft aus dem Glauben zu ziehen. Das slowakische Volk pilgere seit Menschengedenken zur Muttergottes in Šaštín „um ihr seine Leiden anzuvertrauen, von den persönlichen und familiären bis hin zu jenen der ganzen Gesellschaft“, sagte Zvolenský laut Medienberichten bei der diesjährigen Nationalwallfahrt in das westslowakische Marienheiligtum. Der Anblick der Marienstatue mit dem tot…