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Nachrichten

16. März 2022
On March 11, 2022, Archbishop Hieronymos II of Athens and All Greece called Metropolitan Epifaniy of Kyiv and All Ukraine to assure him of support of the Greek Church for Ukraine in this difficult times. The official website of the OCU shared information about this phone conversation. The head of the OCU spoke about current events, particularly about the brutal bombings of Russian troops in Mariupol, Kharkiv and other cities of Ukraine, and about the service of the Church during the war. Acc…
10. März 2022
Das Oberhaupt der Orthodoxen Kirche der Ukraine (OKU), Metropolit Epifanij (Dumenko), hat die Gläubigen und Geistlichen der Ukrainischen Orthodoxen Kirche (UOK) zu einer Vereinigung der beiden orthodoxen Kirchen im Land aufgerufen. In seinem Appell vom 5. März betonte er, dass alle unter der russischen Invasion litten, und jede russische Bombe auf die Ukraine den Mythos von der „Heiligen Rus‘“ und dem „dreieinigen Volk“ endgültig zerstöre. Viele Angehörige der UOK würden daher schon darüber nac…
10. März 2022
In seiner Predigt vom 6. März hat der russische Patriarch Kirill den Krieg in der Ukraine indirekt mit dem Schutz der Gläubigen vor „Gay-Pride-Paraden“ gerechtfertigt. Die Predigt hielt der Patriarch nach der Liturgiefeier in der Moskauer Christ-Erlöster-Kathedrale am Sonntag vor dem Beginn der orthodoxen Fastenzeit vor Ostern. Dieser Tag gilt in der Orthodoxie als Sonntag der Vergebung, an dem die Gläubigen einander um Vergebung bitten und einander verzeihen.
10. März 2022
Der Vorsteher der Auferstehungskirche im Dorf Karabanovo in der Oblast Kostroma, Ioann Burdin, ist von der Polizei wegen seiner Äußerungen gegen den Krieg in der Ukraine verhört worden. Die Sicherheitskräfte haben auf Grundlage des neu eingeführten Gesetzes, das die Verbreitung von „Falschinformationen“ über die russische Armee verbietet, eine Anzeige gegen den Priester verfasst. So werden Burdin im Polizeiprotokoll „öffentliche Handlungen, gerichtet auf die Diskreditierung der Streitkräfte Rus…
10. März 2022
Neben der dominierenden Russischen Orthodoxen Kirche haben sich auch einige kleinere russische Kirchen zum Krieg in der Ukraine geäußert. Mehrheitlich rufen sie zu Friedensbemühungen und Friedensgebeten für die Ukraine auf, klare Verurteilungen des russischen Angriffs auf die Ukraine finden sich jedoch nicht, teilweise stellen sich ihre Vertreter auch auf die Seite der russischen Regierung.
10. März 2022
Der russische Patriarch Kirill hat sich am 3. März mit Erzbischof Giovanni d’Aniello, dem Apostolischen Nuntius in Russland, im Danilov-Kloster in Moskau getroffen. Während der Vatikan keine Presseerklärung zu dem Treffen veröffentlichte, war auf der Website des Moskauer Patriarchats zu lesen, dass der Patriarch auf die „gemäßigte und weise Position des Hl. Stuhls“ in vielen internationalen Fragen hingewiesen habe, die mit der Haltung der Russischen Orthodoxen Kirche (ROK) übereinstimme. Der Kr…
10. März 2022
Metropolit Jean (Rennetau) von Dubna, Erzbischof der orthodoxen Kirchen russischer Tradition in Westeuropa, hat sich in einem offenen Brief an Patriarch Kirill gewandt und ihn gebeten, seine Stimme zu erheben und „bei den Machthabern der Russischen Föderation dafür einzutreten, dass dieser mörderische Konflikt baldmöglichst ein Ende findet.“ Die russische Militärintervention in der Ukraine habe auch das Erzbistum der orthodoxen Kirchen russischer Tradition in Westeuropa, dem Gläubige unterschie…
10. März 2022
Patriarch Porfirije hat die Gläubigen aufgerufen, in diesen Tagen besonders für den Frieden in der Ukraine zu beten. In seiner Predigt in der Sveti Sava-Kathedrale am 6. März erklärte er, dass der Krieg in der Ukraine nicht nur Leiden und Teilungen „zwischen unseren Brüdern, den Russen und Ukrainern hervorbringt, sondern auch die ganze Welt und Europa mit Leiden und Teilungen bedroht“. Die Gläubigen sollten zu Gott beten, dass es so schnell wie möglich zu Friedensgesprächen statt Krieg komme, d…
10. März 2022
Der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanisław Gądecki, hat sich an seinen Amtskollegen von der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, gewandt und seine Besorgnis über den deutschen Synodalen Weg zum Ausdruck gebracht. Anlass für das Schreiben vom 22. Februar war die dritte Vollversammlung des Synodalen Wegs vom 3. bis 5. Februar, an dem mehrere Reformpapiere verabschiedet wurden: der Orientierungstext „Auf dem Weg der Umkehr und der Erneuerung. Theologische…