Nachrichten
08. Februar 2024
Der Vatikanbotschafter in Kyjiw hat sich verhalten optimistisch über russisch-ukrainische Gespräche zu humanitären Fragen geäußert. In einem Interview für den italienischen katholischen Fernsehsender TV 2000 sagte Erzbischof Visvaldas Kulbokas: „Wir dürfen weder die Ukraine noch Russland alleinlassen. Beide müssen sich im Namen der Humanität an einen Tisch setzen.“ Der aus Litauen stammende Vatikandiplomat betonte in dem auch in der Mediathek des Senders abrufbaren Gespräch, der Heilige Stuhl k…
08. Februar 2024
In the Vatican on January 31, 2024, a meeting took place between Cardinal Claudio Gudgerotti, Prefect of the Dicastery for the Eastern Churches, and representatives of the Pastoral Migration Department of the UGCC. This was reported by the Secretariat of the Synod of Bishops of the UGCC.
During the meeting, they discussed the situation in Ukraine and the activities of the Pastoral Migration Department of the Ukrainian Greek Catholic Church. Bishop Stepan presented a report on the department's…
08. Februar 2024
The Pechersk District Court of Kyiv extended the term of the precautionary measures for Metropolitan Pavlo (Lebed) of the Ukrainian Orthodox Church of the Moscow Patriarchate (UOC-MP) for two months. This information was provided to Hromadske by the lawyer of Metropolitan Pavlo, Mykita Chekman.
On January 22, journalist Yan Dobronosov published a video showing Metropolitan Pavlo getting into a car near the courthouse, where a hearing on his precautionary measures was taking place. According to…
08. Februar 2024
In Polen wird derzeit im Zuge der Liberalisierung des Schwangerschaftsabbruchs durch die neue Regierung auch die Freigabe der sogenannten „Pille danach“ diskutiert – begleitet von Ablehnung der Kirchenvertreter. Die Darstellung, dass es sich dabei um eine „Notfallverhütung“ handle, sei aufgrund der auch abtreibenden Wirkung der Präparate „falsch“, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme des Bioethik-Expertenteams der Bischofskonferenz des Landes. Umso mehr sei vor einer rezeptfreien Verabreic…
08. Februar 2024
Nicht zum ersten Mal hat das serbisch-orthodoxe Patriarchat in Belgrad eine offizielle Erklärung veröffentlicht, in der vor falschen Accounts in sozialen Medien wie Facebook oder X gewarnt wird, die sich als offizielle Sprachrohre der Kirche oder gar des Patriarchen Porfirije ausgeben. Es gehe bei diesen Auftritten um kriminelle Aktivitäten, Betrug, Falschdarstellung und die unbefugte Verwendung von Namen hochrangiger Kirchenvertreter und Institutionen und von offiziellen Symbolen der Serbische…
25. Januar 2024
Das Kirchengericht der Stadt Moskau hat am 13. Januar Erzpriester Alexej Uminskij die Priesterwürde aberkannt. Der prominente Moskauer Geistliche hatte wiederholt Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine kritisiert, zuletzt im November 2023 in einem Interview mit dem ehemaligen Chefredakteur des aufgelösten Radiosenders Echo Moskvy. Am 5. Januar 2024 war er vom Dienst suspendiert und von seinem Posten als Vorsteher der Dreifaltigkeitskirche an der Chochlovskij-Gasse im Zentrum Moskaus entfernt…
25. Januar 2024
Die estnischen Behörden haben entschieden, die Aufenthaltsbewilligung von Metropolit Evgenij (Reschetnikov) nicht mehr zu verlängern. Das Oberhaupt der Estnischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats (EOK–MP) ist russischer Staatsbürger. Die Behörden begründeten den Schritt mit Metropolit Evgenijs öffentlichen Äußerungen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Trotz Warnungen habe er seine Rhetorik, die „den Werten und dem rechtlichen Umfeld Estlands nicht entspricht“, nicht geän…
25. Januar 2024
In Vilnius hat das neu ernannte Oberhaupt des litauischen Exarchats des Ökumenischen Patriarchats am 6. Januar seinen ersten Gottesdienst gefeiert. Das Exarchat befindet sich noch im Aufbau und hofft, bald die offizielle Registrierung seitens der litauischen Behörden zu erhalten. Patriarch Bartholomaios von Konstantinopel hatte im März 2023 erstmals Litauen besucht, um die Beziehungen zur Regierung zu stärken und den Aufbau eigener kirchlicher Strukturen im Land anzustoßen.
Die Gründung des Ex…
25. Januar 2024
Aus der Dreifaltigkeitskathedrale in Tbilisi ist eine Ikone entfernt worden, die Anfang Januar eine heftige gesellschaftliche Debatte in Georgien ausgelöst hatte. Die Ikone stellt die Hl. Matrona von Moskau dar, wobei das Hauptbild von kleinen Bildern mit Darstellungen aus ihrem Leben umgeben ist. Auf einer davon ist die Heilige mit dem sowjetischen Gewaltherrscher Josef Stalin, der aus Georgien stammte, zu sehen. Die Ikone war von der konservativen, prorussischen Partei Allianz der Patrioten G…